Redaktionsgruppen

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Die Redaktionsgruppen sind das Herzstück von meinTestgelaende.de. Redaktionsgruppen bestehen aus Jugendlichen, die Interesse und Spaß daran haben, Beiträge zu erstellen, sich mit Themen in den Bereichen Gleichstellung und Gerechtigkeit auseinanderzusetzen und eigene Erfahrungen, Sichtweisen und Meinungen darin wiederzugeben. Diese Gruppen werden von sozialen oder pädagogischen Fachkräften in inhaltlichen, organisatorischen und ggf. Medienfragen begleitet.

Grundlagen

Jede Redaktionsgruppe im Projekt mein Testgelände arbeitet ganz individuell und hat ihre Eigenen Bedürfnisse und Anforderungen an eine Begleitung durch das Projekt. Auf dieser Seite werden die wichtigsten Grundlagen zur Redaktionsgruppenarbeit zusammengefasst.

Gründung

Die Gründung einer Redaktionsgruppe ist ziemlich einfach. Die einzelnen Schritte sind im Artikel Redaktionsgruppe gründen zusammengefasst. Es gibt im Wiki eine Übersicht der bestehenden Redaktionsgruppen.

Zusammensetzung und Anzahl der Mitglieder

Hinsichtlich der Zusammensetzung der Mitglieder einer Redaktionsgruppe gibt es von Seiten des Projektes keine Vorgaben. Jede Gruppe entscheidet selbst, wie viele Jugendliche zusammenarbeiten. Je mehr Personen es sind, desto weniger Arbeit hat zwar jede*r Einzelne, die gerechte Aufgabenverteilung kann aber auch schwieriger werden. Ob die Redaktionsgruppe geschlechtshomogen oder -heterogen zusammengesetzt ist, entscheidet ebenfalls jede Gruppe selbst.

Zeitraum

Wie lange eine Redaktionsgruppe für meinTestgelaende Beiträge erstellt, ist sehr unterschiedlich. Der Zeitraum kann von einigen Wochen über mehrere Monate gehen. Es gibt bewusst keine starren Zeitvorgaben. Dafür ist es umso wichtiger, dass mit der Online-Redaktion sehr offen kommuniziert wird, wie lange ihr euch die Arbeit als Redaktionsgruppe vorstellen könnt.

Betreuung

In der Regel wird jede Redaktionsgruppe durch eine pädagogische Fachkraft begleitet, die die Funktion der Redaktionsgruppenleitung übernimmt. Meist ist dies eine Person aus der Einrichtung, in der die Gruppe angesiedelt ist. Die Redaktionsleitung begleitet den Prozess der Beitragserstellung von der ersten Diskussion über mögliche Themen über die Wahl des Mediums bis hin zu praktischen Umsetzung. Nach Rücksprache kann eine Gruppe jedoch auch ohne pädagogische Begleitung arbeiten.

Fachliche und inhaltliche Unterstützung erhält die Redaktionsleitung bei Bedarf jederzeit durch die Online-Redaktion. Dazu gibt es einerseits einen Auftaktworkshop zu Beginn der Redaktionsarbeit, aber auch während der weiteren Zeit der Redaktionsgruppenarbeit sind weitere besuche der Online-Redaktion möglich. Zudem können jederzeit Beratungen bzw. Rücksprachen per Mail/Telefon/Skype etc. erfolgen.

Honorare

Zur Unterstützung der Redaktionsgruppenarbeit stehen im Projekt Honorarmittel zur Verfügung. Damit können zum Beispiel Fachkräfte finanziert werden, die die Redaktionsgruppen begleiten. Das Honorar kann aber auch von den Mitgliedern der Redaktionsgruppe selber in Anspruch genommen werden. Zu Beginn der Redaktionsarbeit wird mit einer natürlichen Person ein Honorarvertrag mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit e.V. geschlossen. Das Honorar wird in der Regel am Ende der Redaktionsgruppenarbeit ausgezahlt, wenn mindestens ein Beitrag erstellt und veröffentlicht wurde.

Anzahl und Art der Beiträge

Es ist schwer zu sagen, wie viele Beiträge eine Redaktionsgruppe in einem bestimmten Zeitraum erstellen sollte. Das hängt von vielen Dingen ab: Art der Beiträge, Aufwand pro Beitrag, verfügbare Zeit pro Woche, Anzahl der Mitglieder pro Redaktionsgruppe usw. Zumeist wird zu Beginn der Redaktionsarbeit eine bestimmte Menge von Beiträgen abgesprochen, die die Redaktionsgruppe erstellt für ein bestimmtes Honorar erstellt. Diese Absprachen werden mit jeder Redaktionsgruppe individuell getroffen. Für mein Testgelände ist das Wichtigste, dass die Redaktionsgruppen Spaß an der Mitarbeit an der Website haben. Für das Projekt ist aber natürlich genau so wichtig, dass regelmäßig Beiträge entstehen, die auf der Website veröffentlicht werden können. Die Art der Beiträge bzw das mediale Format, in dem die Beiträge letztendlich umgesetzt werden, ist dabei vollkommen Sache der Redaktionsgruppe. Häufig erstellt werden unterschiedliche Textformen, Videos und Bilder(serien). Genauso gut ist es möglich Musik/Songs oder Comics zu erstellen. Du kannst auch eine App programmieren oder einen Animationsfilm zeichnen. Für das Projekt ist es gut, wenn die Art der Beiträge so vielfältig wie möglich ist.

Redaktions- und Autor*innenprofil

Jede Redaktionsgruppe bekommt ein Redaktionsprofil, das auf auf der Startseite von mein Testgelände.de sichtbar ist. Dieses Redaktionsprofil dient dazu, die auf der Wesbite veröffentlichten Beiträge einer Gruppe zuzuordnen und einen Überblick über die bisher erstellten Beiträge einer Gruppe zu geben. Zudem bietet das Profil die Möglichkeit, die einzelne Redaktionsgruppe näher vorzustellen und Informationen über die Mitglieder oder den Kontext, in dem die Gruppe entstanden ist, zu teilen. Das Profil wird für jede Gruppe von der Online-Redaktion angelegt, die Gruppe erhält dann die Zugangsdaten, sodass die eingepflegten Informationen auch stets schnell durch die Gruppenmitglieder selbst bearbeitet werden könnnen.

Zudem ist es möglich, dass Mitglieder einer Redaktionsgruppe auf Wunsch auch ein Einzelprofil als Autor*in erhalten. So können Beiträge, die im Rahmen der Redaktionsarbeit von einzelnen Mitgliedern erstellt wurden ebenfalls zugeordnet werden. Auch hier wird das Profil von der Online-Redaktion angelegt, jede*r einzelne erhält dann die Zugangsdaten, um die Informationen selbst editieren zu können.

Eine Einführung in die Funktionen, die mit dem Profil zur Verfügung stehen, ist unter Wordpress-Bedienung einzusehen.

Tipps für die digitale Redaktions- und Gruppenarbeit

Jede Redaktionsgruppe organisiert ihre Arbeit selbstbestimmt und schafft dafür die notwendigen Strukturen. Sowohl in der Online-Redaktion als auch in den einzelnen Redaktionsgruppen wird wichtiges Handlungs- und Erfahrungswissen in der Redaktionsarbeit gesammelt. Dies betrifft einerseits die geschlechterbezogene Medienarbeit, die in den Gruppen durch die Redaktionsleitungen mit Unterstützung der Onlineredaktion selbst stattfindet.

Des weiteren betrifft es die konkrete medienpraktische Arbeit in Form der Beitragserstellung vom Ideenfindungsprozess für neue Beiträge, die Auswahl über die Auswahl der passenden medialen Formate und auch inhaltlichen Beitragsformate, Interviewtechniken bis hin zum Umgang mit technischen Geräten und Aufnahmetechniken (Tipps für Filmaufnahmen,Webvideos erstellen).

Wichtig sind ebenfalls Tools in der Redaktionsarbeit, die für die Content-Produktion hilfreich sind, frei zugängliches und kostenfrei verwendbares Material für die Beiträge liefern und damit die Gruppen bei der Beitragserstellung unterstützen können. Besonders hilfreich sind auch Werkzeuge, wenn örtlich oder zeitlich unabhängig ein Projekt bearbeitet wird und die für bestimmte Aufgaben eine tolle Unterstützung sind.